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Eisig kalter Weg nach Dawson City
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  08.02.2018
  
14:56:34  
YQ -> Gold, 13 Leithunde, 9 Stunden Vorsprung und eine bittere Erinnerung

Der zweitfache Yukon Quest Champion Allen Moore und sein 14ten starkes Hundeteam des SP Kennel aus Two Rivers kamen als erste am Kontrollpunkt Dawson City, Yukon an. Um 19:27 Uhr (Ortszeit) fuhr der 60jährige Moore in den Halbzeitort ein. Fast neun Stunden später kam dann Paige Drobny mit 13 Hunden in der alten Goldgräberstadt an.

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Im Checkpoint angekommen, zeigte Allen Moore dem Grenzbeamten seinen Pass und trank einen Proteindrink. Vor dem Dawson City Visitor Information Center wartete eine energiegeladene Menschenmenge, die ihn trotz minus 34 Grad Celsius willkommen hieß. Zeitweise war es auf der Strecke so kalt - dass sich Fahrenheit und Celsius Temperaturen anglichen.

Dazu schreibt der Yukon Quest Sieger Sebastian Schnuelle auf seinem FB-Account: Gestern wurden Temperaturen von über minus 55 F (minus 48 C) aus Eagle berichtet. Nimmt man an, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit der Hundeteams 8mph ist und berücksichtigt was die Musher und Hunde fühlen, kommt man auf ein unglaubliches Minus von 80F Windchill (minus 62 C). Für die meisten Menschen sind das ziemlich unwirkliche Temperaturen und nur wenige Menschen werden sie jemals erleben.

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Zufriedener Allen Moore

Trotzdem kam ein entspannter Allen Moore in Dawson an, der meinte: "Meine Hunde sehen fantastisch aus, sie sind munter, also bin ich zufrieden." Er hätte 13 Leithunde im Team und habe sie regelmäßig austauschen können. Den Weg nach Dawson hätten aber zwei vierjährige (Commando und Dutch) in Führung absolviert. Moore meinte weiter, dass ein komplettes Team die Navigation viel einfacher gemacht habe. Er hofft, dass sie gesund bleiben werden, wenn es weiter nach Whitehorse geht.

Moore erhält den jährlichen Gold-Preis, der dem ersten Team in Dawson City, der Halbzeit des 35. Laufs des Yukon Quest 1.000 Mile International Schlittenhundrennens, verliehen wird. 2 Unzen Gold, im Wert von etwa 2.686 US Dollar, darf Moore behalten, wenn er das Rennen beendet, unabhängig von seinem Endrang.

Bittere Erinnerung

Viele betrachten Dawson City als den Ort, an dem das Rennen erst wirklich beginnt. Auf die Frage, ob er auch glaube, dass er dieses Jahr der Favorit sei, erinnert sich Moore an eine andere Zeit, als er als Erster in Dawson ankam und trotzdem das Rennen noch verlor.
"Ich war hier schon mal erster und wurde um 26 Sekunden geschlagen", sagte er und verwies auf seine Niederlage von 2012 gegen Hugh Neff. "Darauf solltest du dich nicht verlassen. Wenn die Dinge so laufen, wie jetzt, werde ich gute Chancen haben. Aber es warten noch 500 Meilen und alles kann noch passieren. "

Hundepflege kommt für Drobny zuerst

Paige Drobny sagte in Dawson, warum sie in Clinton Creek solange rastete, bevor sie nach Dawson für den obligatorischen 36-stündigen Zwischenstopp aufbrach, dass ihre Hunde ihr nicht so gut gefallen hätten, als die in Clinton Creek ankamen. Anstatt ihre Hunde bis nach Dawson anzutreiben hätte sie sich entschieden ihr Team auszuruhen. Sie hätte die richtige Entscheidung getroffen – ihr vierbeinigen Athleten sähen wieder sehr gut aus.

Matt Hall kam dann als dritter in Dawson an. Sein Rückstand auf Drobny betrug ca. 45 Minuten – auf Moore dann schon fast 10 Stunden.

Schlafen und Essen

Alle Musher müssen eine 36 Stunden Rast in Dawson City verbringen. Es ist das erste und einzige Mal, dass ihre Handler den Hunden helfen können und den Mushern eine längere Pause von den bisherigen Strapazen gegeben wird. Moore sagte, seine Zeit in Dawson werde dem Schlaf und Essen gewidmet sein, zwei Dinge, die ihm während seiner 504 Meilen langen Reise von Fairbanks aus, bisher fehlten.

Vebjorn Aishana Reitan hatte einen exzellenten Lauf von Eagle aus, überholte Laura Neese, bevor er kurz vor Clinton Creek campierte.

Am Ende des Tages kam der auf dem sechsten Rang liegende, Ed Hopkins, an Clinton Creek vorbei und wird nun als nächster im ersten Kontrollpunkt in Kanada erwartet. Torsten Kohnert bisher Siebter hat den American Summit hinter sich gelassen und Hugh Neff, Bernhard Schuchert und Jason Campeau beendeten gerade dort ihre Abfahrten. Der Deutsche Schuchert hatte einen besonders guten Lauf und kämpfte sich vom 14ten auf den neunten Platz vor.

Dave Dalton näherte sich dem Gipfel des American Summit, während sich Jennifer Campeau entschied, sich auszuruhen, bevor sie ihren Aufstieg begann.




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